AMESA ANWENDUNGEN


AMESA Dioxin-Emissions-Überwachung

Das Langzeitprobenahmesystem AMESA wird eingesetzt zur Dioxin und Furanmessung in genehmigungs-pflichtigen Anlagen, welche der 17. BImSchV und der TA Luft unterliegen.

Dioxin-/Furanemissionen von Industriellen Anlagen werden üblicherweise an 1 – 3 Tagen pro Jahr durch manuelle Probennahmen von 6 – 8 Stunden überwacht.

In den letzten 10 Jahren wurde jedoch in verschiedenen Untersuchungen festgestellt, daß gerade beim An- und Abfahren von Verbrennungsanlagen die Dioxinemissionen im gereinigten Abgas bis zum tausendfachen im Vergleich zu normalen Betriebsbedingungen ansteigen können.

Andere Messungen ergaben, daß ca. 60 % der jährlichen Dioxinemissionen einer Anlage in ein bis zwei An- und Abfahrvorgängen erzeugt werden. Diese Ergebnisse demonstrieren, daß die Dioxinemissionen solcher Anlagen mit ein bis zwei Messungen pro Jahr nicht genau genug quantifiziert werden können. Solche manuellen Kurzzeitmessungen repräsentieren nur 0,1  – 0,2 % der jährlichen Betriebsstunden der zu überwachenden Anlagen.

Vom TÜV-Rheinland wurde mit AMESA in den Jahren 1996/1997 eine Eignungsprüfung nach den Richtlinien der Mindestanforderungen für Langzeitprobenahmesysteme durchgeführt. Aufgrund dieser modelhaften Eignungsprüfung wurde das AMESA-System im Januar 2008 im Gemeinsamen Ministerialblatt veröffentlicht. AMESA wurde als bisher einziges System vom TÜV Rheinland für den PCDD/PCDF-Konzentrationsbereich von 0 – 0,2 TEQ ng/Nm3 und Probenahmezeiträume von 6 Stunden bis 4 Wochen zertifiziert.

Zusätzlich wurde das AMESA-System im Oktober 2005 nach den MCerts-Richtlinen als automatisches isokinetisches Probenahmesystem zertifiziert.

Durch die kontinuierlichen Probennahmen mit AMESA über einen Zeitraum von 4 Wochen ist es möglich bei Variationen der Betriebsbedingungen, der Brennstoffe usw. die Dioxin- und Furanemissionen lückenlos zu dokumentieren.

Das AMESA kann zum Beispiel eingesetzt werden in Müll- und Sondermüllverbrennungsanlagen, Holzverbrennungsanlagen, Anlagen der Eisen-, Stahl- und NE-Metallherstellung sowie Metallrecyclinganlagen.In diesen Anlagen dient das AMESA der Ermittlung von Produktions- und Abscheideraten, sowie Emissionsmessungen vor und hinter verschiedenen Rauchgasreinigungseinrichtungen.

Neben der Messung von Dioxinen und Furanen können mit dem AMESA alle anderen POPs (Persistant Organic Pollutants, z.B. PCB´s) gemessen werden. Mit optional erhältlichen Teilen ist das System erweiterbar zur Messung von Schwermetallen inkl. Quecksilber und Feinstaubfraktionen (PM10, PM 2,5).

 

 










Haben Sie Fragen bezüglich unseres Dioxin-/Furan Langzeitprobenahmesystems AMESA?

Dann kontaktieren Sie bitte unseren Produktexperten Jürgen Reinmann unter Telefon: 06172/921380 oder Email: j.reinmann@environnement-sa.com .

Unser AMESA  Datenblatt können Sie gerne hier herunterladen:

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