AMESA M Quecksilber-Emissions-Überwachung

 

 

 

Das AMESA M Langzeit-Probenahmesystem dient zur kontinuierlichen Überwachung der Quecksilberemissionen. Dieses System ist eine Weiterentwicklung des bewährten AMESA D-Systems, welches für die kontinuierliche Emissionsüberwachung von Dioxinen /Furanen und PCB´s in Rauchgasen entwickelt wurde.

Bei dem Verfahren wird ein Teil des Abgases extrahiert und das elementare und oxidierte Quecksilber auf Adsorptionsröhrchen gesammelt. Nach der Probenahmezeit, welche zwischen 1 Stunde und 1 Monat variiert werden kann, wird die gesammelte Menge an Quecksilber erfasst und über das abgesaugte Probenahmevolumen die mittlere Hg-Konzentration während der Probenahme bestimmt.

Mit diesem in den USA normierten Verfahren, lässt sich die Quecksilberkonzentration von Abgasen selbst im Konzentrationsbereich von 1 µg/Nm3, sehr genau bestimmen. Mit dieser Messtechnik lassen sich die zurzeit, über das BVT-Merkblatt „Großfeuerungsanlagen“ diskutierten Jahresmittelwert für Kohlekraftwerke von 1 – 2 µg/Nm3, einfach und genau bestimmen.